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Das neue Projekt : YUKON – 3000km im Birkenrinden-Kanu durch Canada & Alaska !
Heute geht es los, das neue Projekt: Mit einem selbstgebauten Birkenrindenkanu will ich zum Yukon. Das Boot ist gebaut, der 74er Truck beladen und der Blog steht
http://www.tatonka.com/community/community_YUKON-Projekt.html
Zwischendrin melde ich mich mit Bildern und Berichten und auf Bayern2 Radio. Gute Zeit und bis bald, Dirk.
Mythos Yukon. Kaum ein Fluss steht so sehr für Wildnis und Abenteuer. Über 3000 Kilometer zieht sich der Yukon durch die Einsamkeit der nordischen Tundra. In Canada folgten seinem Lauf vor über 100 Jahren die Goldsucher zum Klondike. In Alaska ist der Yukon die Lebensader für die indianischen Dörfer, zu denen keine Straße führt. Er fließt durch unberührte, fast menschenleere Natur. Bären, Lachse und Adler sind hier zu Hause. Und spätestens seit den Romanen von Jack London auch Aussteiger und Abenteurer, die fernab jeglicher Zivilisation versuchen, in der Wildnis zu überleben... Im Sommer 2010 wird der Arzt und Journalist Dirk Rohrbach sich hier auf Spurensuche begeben. In einem selbstgebauten Birkenrinden-Kanu will er dem Mythos begegnen. Allein. Zunächst steigt er von Skagway, Alaska über den steilen Chilkoot Pass zu den Bergseen auf, die später zum Yukon werden. Von hier aus wird er in einem indianischen Kanu aus Birkenrinde, das er zuvor mit einem Metis-Canadier aus Ontario gebaut hat, der Route der Goldsucher folgen. Ende des 19. Jahrhunderts strömten sie zu Tausenden in den rauen Norden, um ihr Glück zu finden und dabei nicht selten alles zu verlieren. Gespenstische Wracks von gigantischen Schaufelraddampfern und verlassene Holzfällercamps zeugen noch heute von dieser Zeit des Goldrausches. Nach etwa 1000 Kilometern erreicht der Yukon dann Alaska. Ein Staat der Superlative: der größte der USA, der nordwestlichste und vor allem der einsamste. Keine 650.000 Menschen leben hier, auf einer Fläche fast so groß wie ganz Europa. Jetzt ist der Yukon von einem reißenden Fluss zu einem kilometerbreiten Strom geworden, der träge durch die Sümpfe mäandert. An seinen Ufern leben Elche, Wölfe und in einsamen Fischerdörfern die Nachfahren der amerikanischen Ureinwohner. Ihre Lebensgrundlage bilden seit Generationen der Lachsfang und die Jagd nach Caribous. Die Siedlungen erreicht man nur mit dem Wasserflugzeug oder einem Boot. Wie leben die Menschen hier oben in der Einsamkeit ? Wie gelingt es ihnen, ihre Traditionen aufrecht zu erhalten ? Wie arrangieren sie sich mit wilden Bären und blutrünstigen Moskitoschwärmen, die das Leben im Sommer zur Hölle machen müssen ? Dirk Rohrbach möchte ihnen begegnen, den Jägern, Trappern, Fischern. Und den Austeigern, die vielleicht nicht mehr nach Gold aber immer noch nach ihrem Glück suchen. Hier im Norden, wo die Sonne zwischen Juni und August kaum untergeht. Der Winter aber das Land in monatelange Dunkelheit taucht und mit seiner arktischen Decke aus Eis und Schnee überzieht. Rohrbach will sich treiben lassen, fotografieren und Geschichten sammeln. Drei Monate soll die Reise dauern und schließlich in der Bering See enden, nach über 3000 Kilometern durch die nordische Wildnis und hoffentlich noch rechtzeitig, bevor die Herbststürme und das Packeis im September ein Weiterkommen unmöglich machen...
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